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Ausgezeichnete Arbeit mit beeinträchtigten Menschen

Mit der wachsenden Anzahl alter Menschen in der Gesellschaft rückt die stetig wachsende Anzahl von Menschen in den Blickpunkt, die an Demenz erkrankt sind. Der Umgang mit ihnen bedeutet für Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen eine Herausforderung, die besondere Ansprüche an die dem Krankheitsbild entsprechende Pflege und Betreuung stellt.

Die "Alzheimer Gesellschaft Mittelfranken" hat aus diesem Grund für stationäre Pflegeeinrichtungen ein "Qualitätssiegel Demenz" entwickelt. Da in NRW ein vergleichbares Siegel nicht angeboten wird, haben sich die St. Gereon Seniorendienste in Brachelen um dieses Siegel beworben - und haben es nach eingehender Prüfung zuerkannt bekommen.

"Das ist eine hoch einzuschätzende Anerkennung der täglich geleisteten Arbeit der Mitarbeiter in unseren Einrichtungen. Überdies ist das Siegel äußerer Ausdruck der Wertschätzung dieser Arbeit", sagt Geschäftsführer Bernd Bogert.

Die Brachelener Seniorendienste hatten ihr "Qualitätsmanagement-Konzept" eingesandt, also die Kriterien, nach denen die Mitarbeiter in den Häusern des Seniorendienstes arbeiten. Und sie hatten ihre Aktivitäten im Bereich der Betreuungs- und Versorgungsqualität für demenzkranke Menschen schriftlich dargelegt.

"Als die Gutachter der ,Alzheimer Gesellschaft Mittelfranken' zu ihrer eintägigen Begehung unserer Häuser kamen, waren sie komplett über unser Konzept informiert, sie wollten von uns gar nichts mehr wissen, sie hatten ihre eigenen Fragen", sagt Thomas Franzen. Der Pflegedienstleiter bei St. Gereon ist beeindruckt von der ebenso professionellen wie sachlichen Art, mit der die Gutachter die Qualität der Arbeit in den Häusern des Seniorendienstes prüften.

"Die sind von 9.30 bis 17 Uhr durch die Einrichtungen gegangen und haben sich völlig selbstständig bewegt. Selbst wenn wir es gewollt hätten - wir hätten uns überhaupt nicht auf diese Prüfung vorbereiten können."

Einen Spiegel der eigenen Arbeit habe man vorgehalten bekommen. Dieses Bild, das sich den Gutachtern bot, kann sich, meint Thomas Franzen, sehen lassen: "Es hat sich herausgestellt, dass unser Konzept bei den Mitarbeitern angekommen ist, dass sie es verinnerlicht haben. Darauf sind wir sehr stolz."

Professor Dr. Elmar Gräßel, Vorsitzender der "Alzheimer Gesellschaft Mittelfranken" und Leiter des Bereichs Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie an der Universitätsklinik Erlangen, erläutert die Kriterien, nach denen die Gutachter im Haus Berg in Brachelen und im Christinenstift in Gereonsweiler prüften: "Inhaltliche Schwerpunkte bilden die Beobachtung der Interaktion zwischen den Pflegenden und dem demenzkranken Bewohner, die Qualität der psychosozialen Betreuung und die Milieugestaltung des Umfeldes.

Zudem bilden zwischenmenschliche Aspekte die Hauptkomponente. Eine anonymisierte Zufriedenheitsbefragung der Angehörigen und Mitarbeiter runden den unabhängigen Blick auf die Einrichtung ab."

Quelle: Rheinische Post vom 20.10.2014

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